Die Babeș-Bolyai-Universität Klausenburg hat ab dieser Woche einen neuen Vizerektor für den Zuständigkeitsbereich Verwaltung, Patrimonium und Beziehungen zu den Studierenden.

Doz. Dr. Mihai Pușcaș, Direktor des Botanischen Gartens „Alexandru Borza” aus Klausenburg übernimmt die Vizerektorenstelle nach der Ernennung des Doz. Dr. Cristian Litan zum Staatssekretär im Ministerium für Forschung, Innovation und Digitalisierung, veranlasst durch den Premierminister.

„Unser Kollege Cristian Litan hat die Einladung des Ministers in der Logik einer technokratischen Expertise, nach einer eingehenden Erwägung angenommen; der Bereich des rumänischen Forschungswesens braucht massive Reformen und den Aufbau entsprechender Beziehungen zum höheren Bildungswesen Rumäniens, und hier kann die Erfahrung der BBU wirklich viel helfen. Ich bedanke mich bei ihm für seinen erheblichen Beitrag zur guten Wirkung unserer Universität und zur Umsetzung des Programms ProUBB+. Ich bedanke mich bei ihm gleichzeitig hauptsächlich für die Koordinierung der Aspekte zur Bekämpfung der Pandemie an der BBU (2020-2021) durch Maßnahmen die der besten internationalen akademischen Praxis entsprechen; die BBU wurde sogar zum Orientierungswert auf nationaler Ebene in dieser Angelegenheit. Unser Kollege Mihai Pușcaș wird sich unserem Team als Vizerektor anschließen. Genauso wie im Fall von Cristian Litan sprechen seine akademische Leistungen und seine Verwaltungserfahrung von selbst, und so werden wir die Umsetzung des Programms ProUBB+ fortsetzen”, so der Rektor der BBU, Univ.-Prof. Dr. Daniel David.

Doz. Dr. Mihai Pușcaș leitet die Tätigkeiten des Botanischen Gartens „Alexandru Borza” aus Klausenburg und ist der Kurator des Herbariums der Babeș-Bolyai-Universität. Als Lehrender des Departments für Taxonomie und Ökologie an der Fakultät für Biologie und Geologie hält er Vorlesungen im Bereich der Systematischen Botanik und Phylogeographie. Seine Forschungstätigkeit umfasst die Bereiche der Biogeographie und der alpinen Ökologie (die Funktion und Dynamik der Kräuter-Höhenökosysteme).

Die Europäische Kommission hat jüngst die Ergebnisse des Auswahlverfahrens der europäischen Master-Studiengänge Erasmus Mundus bekanntgegeben, die in den kommenden sechs Jahren gefördert werden; das CYBERUS-Konsortium, dessen Mitglied die Babeș-Bolyai-Unversität (BBU) Partnerin ist, befindet sich unter den Gewinnern (eine zusätzlich rumänische Universität befindet sich noch unter den Partneruniversitäten).

Gegründet von der Universität Bretagne-Sud (Frankreich) und mitorganisiert zusammen mit der Freien Universität Bruxelles (Belgien) und der Universität Luxemburg wird das Programm, das in einem IT-Ökosystem mehrere Partnereinrichtungen einbindet (Universitäten/Unternehmen/Nationale Agenturen usw.), in die fachliche Bildung von 100 Master-Studierenden an mehreren europäischen Universitäten im Bereich der kybernetischen Sicherheit bestehen, die infolge einer internationalen Ausschreibung in vier aufeinanderfolgenden Staffeln eines Zulassungsverfahrens ausgewählt werden. Als Partnereinrichtung wird sich die BBU an allen Lehr- und Forschungsaufgaben beteiligen, wird die Sommerschulen des Master-Studienganges mitorganisieren und zur Stärkung der Beziehungen des Konsortiums zum sozioökonomischen und institutionellen Umfeld beitragen.

„Die Klausenburger Informatikschule ist die größte des Landes, und an dieser werden mehrere nationale Prioritäten verfolgt.  In der Wirklichkeit, wie wir noch behauptet haben, hat die BBU seit längerer Zeit begonnen ein IT-Ökosystem zu konzentrieren und ihre Wettbewerbsvorteile auf nationaler und internationaler Ebene einzusetzen, in den Bereichen (1) Künstliche Intelligenz/KI (zum Beispiel mit der Heranbildung der meisten Doktor/innen im Bereich der KI in Rumänien und durch die Entwicklung innovativer Dienstleistungen, einschließlich der Machine Learning für wichtige Akteure wie die Banca Transilvania, Kreisspitäler usw.), (2) Big data/data mining/high performance computing (z.B. in Zusammenarbeit mit Bosch und SAS, begründet auf den in Kapazität und simultane Rechenkraft stärksten Supercomputer an den rumänischen Universitäten), (3) Virtuelle Realität (z.B. durch die Entwicklung von Technologien für die Förderung der geistigen Gesundheit und das erste Zentrum des Landes in Partnerschaft mit dem amerikanischen Unternehmen EON Reality), (4) Robotherapie (z.B. durch die Entwicklung, durch EU-Fördermittel, von den ersten autonomen psychotherapeutischen Robotern für die Behandlung gewisser psychischen Erkrankungen), (5) strategische Digitalisierung (z.B. in Partnerschaft mit Microsoft) und (6) Blockchain-Technologie (z.B. in Vorbereitung zusammen mit der Blockchain Academy aus den USA). Gleichweise bestätigt die jüngst erfolgte Aufnahme der BBU in EIT Digital die Reife und die Kraft des IT-Ökosystems an der BBU im Bereich der Informationstechnologie (IT). Cybersecurity ist heute ein grundlegendes Thema, so dass sich viele Universitäten sich in diesem Bereich engagieren. Die BBU hat ihrerseits schon ein Zentrum und ein Studiengang in diesem Bereich eingerichtet und die Verankerung in die europäische Bildung wird sicherlich diesen Studiengang zu den neuesten internationalen Praktiken des Bereiches heranführen. Ich hoffe dass sich eine konsistente Zahl der Studierenden dieses Programmes aus dem Inland sein wird”, erklärt der Rektor der BBU, Univ.-Prof. Dr. Daniel David

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Die BBU ist die Universität mit der ältesten akademischen Tradition in Rumänien (begonnen 1581, vor 440 Jahren) und vertritt die größte akademische Gemeinschaft des Landes (mit über 55.000 Menschen, in 11 Ortschaften und 9 Kreisen). Seit ihrer Gründung ist die BBU Teil der Galerie der prestigereichsten Referenzuniversitäten Rumäniens und ist heute die bestplatzierte in den globalen und Fachrankings der Universitäten; seit fünf Jahren befindet sie sich auf dem ersten Platz im Metaranking der Universitäten, welches die wichtigsten Universitätsrankings vereint. Außerdem belegt die BBU seit mehreren Jahren die ersten Plätze unter den Universitäten des Landes in den internationalen, sowohl umfassenden als auch Fachrankings, und befindet sich ständig unter dem 5% der besten Universitäten weltweit, basiert auf eine fortschrittliche Infrastruktur (wie die FEI-Einrichtungen die Teil europäischer Netzwerke sind, modernisierte und in die virtuelle/augmentierte/gemischte Realität durch das UBB-EON-XR-Zentrum integrierte Labore). Jüngst (2021) wurde die BBU infolge der QS STAR-Begutachtung als die erste World-Class-Universität (QS*****) aus Rumänien bestätigt, 2020 wurde sie in Guild, die Organisation einiger der prestigeträchtigsten “world-class/research-intensive”-Universitäten Europas aufgenommen und ab 2021 ist die BBU teil der Verbandes EUTOPIA der europäischen Universitäten. 

Laura Irimieș

Director adjunct

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Șef Serviciu Comunicare Internă

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